Concarneau
Concarneau
Stadt der Kunst und Geschichte

Concarneau

Mit seinem reichen kulturellen Erbe, einem wichtigen Fischereihafen und einer von feinen Sandstränden gesäumten Küste, die zur Entspannung einlädt, ist Concarneau eine Stadt, in der es sich hervorragend leben lässt…

Die Alte Stadt

Concarneau waram Ende des 19. Jahrhunderts  nur ein paar hundert Hektar groß. Heute ist es 40-Mal größer und hat die dritthöchste Bevölkerungsanzahl  im Finistère. Die ehemaligen Nachbardörfer Beuzec und Lanriec gehören nun auch zur Gemeinde Concarneau. Die Stadt vergrößerte sich, da  Platz gebraucht wurde für neue Industrieunternehmen und Wohnungen.

Es gab schon Bewohner in prähistorischen Zeiten oder zur Römerzeit. Wir wissen auch mit Sicherheit dass die kleine Insel, die wir heute „Ville Close“ nennen, schon im 14. Jahrhundert bewohnt und von einer Steinmauer umgeben war. Anfangs waren es nur wenige bessere Häuser inmitten einfacher strohgedeckter Fischerhütten, aber schon bald wurde die Armee auf die Insel aufmerksam denn es war ein idealer Standort um Feinde an der Landung zu hindern. Aber auch für diese wäre die Insel ein willkommener strategischer Stützpunkt gewesen. Jahrhundertelang konnte man feindliche Schiffe auf hoher See beobachten und um die Ville Close wurde gekämpft und verhandelt, einmal wurde sie dank einer List gewonnen und sie hatte nach und nach viele Herren: den bretonischen Herzog, den französischen König, Engländer, Protestanten, die heilige Liga und Andere. Eine bekannte Episode ist die Belagerung der besetzten Stadt im Jahr 1373 durch Duguesclin, es gelang ihm die englische Besatzung zu vertreiben. Die Stadtmauern wurden immer wieder umgebaut, ergänzt oder erhöht und blieben bis ins 19. Jahrhundert ein wichtiger Schutz für die Schiffe auf der Route zwischen Port-Louis und Brest

Die Häfen

Als  historische Küstenstadt verdankt Concarneau seinen Aufstieg der Fischerei. Schon jahrhundertelang gingen Dutzende Boote auf Sardinenfang  und noch Anfang des 20. Jahrhundertsfuhrenmehralshundert Dundees aufThunfischfang.

Nach dem 2. Weltkrieg  kamen Neuerungen auf, wie die Verwendung von Motoren und hartschaligen Booten, und die Fischereiflotte von Concarneau spezialisierte sich auf die ertragreichere Schleppnetzfischerei. Der Hafen stieg schnell zum drittgrößten Hafen Frankreichs auf (hinter Boulogne und Lorient).  Trotz geringerer Erträge ist  Concarneau nach wie vor ein wichtiger Fischereihafen, heute befahren 17 Hochseefischereiboote den Indischen Ozean und die Küsten Afrikas.

Seit dem 19. Jahrhundert gibt es in Concarneau Konservenfabriken, noch um 1930 gab es ungefähr 30 davon, sie begründeten den Ruf Concarneaus  als Stadt der köstlichen Fischkonserven. Heutzutage nimmt der Jachthafen einen wichtigen Platz ein.

Alle Arten von Booten finden hier sowohl einen ausgezeichneten Liegeplatz im Herzen der Stadt als auch alle Arten von Schiffsausstattern.

La Ville Close de Concarneau

La Ville Close de Concarneau

La Corniche de Concarneau

La Corniche de Concarneau

Le port de plaisance de Concarneau

Le port de plaisance de Concarneau

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